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Nach einiger Arbeit während der letzten Wochen ist nun teachPress 4.2 fertig und über wordpress.org verfügbar. Diese Version enthält ein Bündel an neuen Funktionen und Verbesserungen, welche ich an dieser Stelle kurz beschreiben möchte.

Weiterführende Inhalte

Seit langer Zeit ist es in teachPress möglich Publikationen mit bestimmten Beiträgen/Seiten zu verknüpfen. Allerdings musste man die Verwaltung und das Erstellen dieser Beiträge/Seiten selbst übernehmen. Vor einigen Wochen hat Marcel Waldvogel eine Erweiterung für teachPress veröffentlicht, welche das Erstellen von weiterführenden Beiträgen für Publikationen mit nur wenigen Klicks ermöglicht, einschließlich einer einfachen Nutzung bestimmter Publikationsdaten in Beiträgen/Seiten. Ich habe seine Arbeit für teachPress 4.2 adaptiert und etwas erweitert. Damit stehen jetzt, neben dem bekannten [tpsingle], drei neue Shortcodes zur Verfügung ([tpabstract], [tpbibtex], [tplinks]), um Publikationsdaten in Beiträgen/Seiten zu nutzen. Auf Basis einer definierbaren Vorlage, lassen sich diese zudem mit nur einem Klick erstellen.

Erweiterer Import

teachPress 4.2 enthält erstmals einen Dateiimport für Publikationen. Dieser ist mit den Dateiformaten .bib und .txt kompatibel, insofern diese BibTeX-Daten enthalten. Außerdem muss die Datei in UTF-8 oder nach ISO-8859-1 kodiert sein. Weiterhin gibt es eine derzeit als Experimental gekennzeichnete Option, die das überschreiben bestehender Publikationen mit den Importdaten ermöglicht, wenn eine Übereinstimmung zwischen BibTeX-Schlüsseln vorliegt.  Die Option kann über das Einstellungsmenü von teachPress aktiviert werden.

Filter und noch mehr Filter

Das Backend für die Publikationen wurde um zwei weitere Filter ergänzt, die nun zusätzlich eine direkte Auswahl nach Jahr oder Schlagwort ermöglichen.  Weiterhin kann [tpsearch] nun auch die bekannten Parameter „user“ und „tag“ verarbeiten, womit der nutzbare Suchbereich von vorn herein eingeschränkt werden kann. Für [tplist] und [tpcloud] gibt eine neue Style-Option namens „numbered_desc“, die die Zählweise der bisherigen Option „numbered“ umkehrt. Außerdem können bei [tpcloud] mit Hilfe der neuen Option „hide_tags“ bestimmte Tags ausgeblendet werden. Dies hat aber keinen Einfluss auf die Publikationsauswahl selbst.

Was gibt’s sonst noch?

teachPress bringt erstmals einen einfachen BibTeX-Key-Generator mit, der auf Wunsch einen Schlüssel auf Basis des erstgenannten Autoren/Editoren und des Publikationsjahres einfügt. Außerdem wird teachPress das mehrfache Verwenden des gleichen Keys unterbinden und Leerzeichen automatisch aus den BibTeX-Schlüsseln entfernen. Weiterhin können Abstracts jetzt die HTML-Elemente (b,i,u,sup,sub,u,ul,li) enthalten. Diese werden entsprechend in der BibTeX-Ausgabe umgewandelt. Allerdings werden die BibTeX-Zeichen beim Reimport noch nicht in die entsprechenden HTML-Elemente umgewandelt.

In der IT gibt es ja die alte Tradition, Softwareversionen einen Bei-/Codename zu geben. Neben Tieren (Ubuntu) oder Jazz-Musikern (WordPress) gibt es da auch die bereits bei Android verwendete Kategorie Süßwaren. Und da die Welt wahrscheinlich noch Ewigkeiten auf „Key Lime Pie“ (Android 5.0) wird warten müssen, bekommt teachPress 4.2 den Beinamen „Blueberry Pie„. Warum? Nun, bei Raubkatzen wissen wir ja, dass einem irgendwann die Namen ausgehen. Das kann mir bei Kuchensorten nicht so schnell passieren. Außerdem dürfte „Blueberry Pie“ eine der wenigen Kuchensorten sein, deren Name Pate für einen Hollywood-Film stand.

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