In wenigen Stunden beginnt offiziell das Wintersemester 2012/13 und es wird in vielerlei Hinsicht ein Spannendes. Den ersten Spannungspunkt setzte schon einmal die Sächsische Staatsregierung, die das neue „Hochschulfreiheitsgesetz“ durch das Parlament gepeitscht hat (übrigens hat auch die NPD dafür gestimmt, was eigentlich die passende Pointe für dieses Gesetz ist). Damit wird es wohl für alle studentischen Vertreter um die Frage gehen, was das neue Austrittsrecht aus der Studentenschaft für Auswirkungen hat, vor allem auf’s Semesterticket.

Der zweite Punkt betrifft die TUC selbst und dreht sich um die Frage: Wird dieses Jahr „Makroökonomie“ als Veranstaltung angeboten oder nicht? Hintergrund ist eine seit mehr als fünf Jahren andauernde Posse um die die Wiederbesetzung der vakanten Professur VWL III (Makroökonomie) an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Sämtliche Bemühungen diese neu zu besetzen sind gescheitert. Die einen meinen, es lag am damaligen Rektorat. Die anderen (also das alte Rektorat selbst), nun deren Sichtweise kennt keiner. Dieses Jahr ist man an dem Punkt angelangt, an dem es aufgrund (noch) nicht genehmigter Anträge derzeit weder Mitarbeiter noch eine Lehrstuhlvertretung gibt, die das Lehrprogramm durchführen könnten. Wenn man bedenkt, dass Makroökonomie Pflichtveranstaltung in allen Bachelor-Studiengängen der Fakultät ist (teilweise auch erst im 5. Semester), bin ich sehr darauf gespannt, wie die Lösung für dieses Problem aussehen soll.

Den dritten Spannungspunkt hab ich mir selbst geschaffen, denn ich darf dieses Semester erstmals Tutorien halten, also den Versuch unternehmen über 100 Studenten was beizubringen. In dem Fall etwas über Wirtschaftsinformatik. Ich bin gespannt, wie das so wird…