Eigentlich soll es Satire sein, aber da ist taz-Autor Michael Gückel mit seinem Artikel „Cui bono, Chemnitz?“ wohl über das Ziel hinausgeschossen. Da wird dann die Aura der Stadt Chemnitz mit der von Tschernobyl oder von Stalingrad im Winter des Jahres 1943 verglichen und der Marx-Kopf wurde natürlich aus einem verstrahlten Meteoriten geformt. Naja, lustig ist das irgendwie nicht mehr.

Nachtrag: Inzwischen hat auch die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig der taz einen recht lesenswerten Brief geschrieben, indem sie die den Artikel von Michael Gückel kritisiert.