Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat kürzlich in einer Pressemitteilung die Umsetzung des Hochschulpakts in einigen Bundesländern kritisiert. Bemängelt wird u.a., dass die Länder die Zuwendungen an Hochschulen an anderer Stelle kürzen würden, mit Verweis auf die Hochschulpaktmittel des Bundes. Außerdem würden die Hochschulen verpflichtet mehr Studierende aufzunehmen, als es die Kapazitäten eigentlich erlauben, was stark zu Lasten der Forschungsaktivität gehe. Lediglich die Umsetzung in Bayern und Baden-Württemberg sei zufriedenstellend.

Die HRK fordert, dass die Bundesländer die Mittel des Bundes 1:1 gegenfinanizieren sollten und das den Hochschulen mehr Planungssicherheit gegeben werden müsse.

Leider trifft die Pressemitteilung der HRK ziemlich genau auf die Situation in Sachsen zu, wo man ja auch sehr gerne bei den Hochschulen sparen will. Das das wohl auch fast alle anderen Bundesländer ähnlich machen, zeigt letzlich, wie wenig den Landespolitikern die Bildung wert ist.