Zum Thema Social Network fallen den meisten Leuten Dienste wie StudiVZ oder Facebook ein. Beide hinken allerdings technisch und funktional um Jahre hinterher. Mittlerweile ist da um einiges mehr möglich. Um euch das mal zu zeigen, wollen wir euch ein in einer kleinen Serie ein paar aktuelle Entwicklungen vorstellen.

In Teil 1 gibt’s heute mal einen Einblick in elgg – eine Open Source Software mit der man Social Networks erstellen kann.

elgg bietet einen sehr reichhaltigen Funktionsumfang, der durch Plugins erweitert werden kann. Jeder User hat ein eigenes Dashboard, das er nach seinem persönlichen Geschmack einrichten kann.

ellg User Dashboard

Im Frontend sieht das für den User so aus:

elgg User Dashboard

Weiter geht’s mit der Bearbeitung der eigenen Profilseite. Hier kann jeder Nutzer sehr genau einstellen (alle, eingeloggte User, Freunde, nur ich) welche Daten wer sehen darf. Dabei kann man das für Telefonnumer usw. jeweils einzeln angeben.

elgg Nutzerprofil bearbeiten

Die Gestaltung des Profilseite funktioniert auch hier über verschiebbare Widgets.

elgg Profilseite

Für Gruppen gibt es in elgg die Möglichkeit neben Disskussionen auch Gruppenseiten zu erstellen oder Dateien zu verwalten – Funktionen die z.B. für LMS (Learning Management System) wie OPAL sehr interessant sind.

elgg Gruppen

Die Kommunikation mit anderen geschieht in elgg auf verschiedene Weise, neben den bekannten Kommentaren auf der eigenen Profilseite und eine Funktion zum Versenden persönlicher Nachrichten gibt es auch eine Art mini Twitter:

elgg wire

… sowie Blogs für jeden User:

elgg blog

Natürlich kann man auch Kommentare zu Bildern verfassen, die sich übrigens auch mit Tags sortieren lassen:

elgg Kommentare zu Bildern

Recht cool ist die Funktion Bookmarks, wo man sich den Inhalt der einem gefällt quasi auf einen Merkzettel schreiben kann, um ihn später wiederzufinden oder an andere als Empfehlung weiterzugeben:

elgg Bookmarks

Durch elgg navigiert man übrigens recht leicht mit der oberen Navigationsbar:

elgg navigation

So ich hoffe euch hat der kleine Ausflug in elgg gefallen. Im 2. Teil der Reihe geht’s dann um BuddyPress.